Vodafone: Positives Ergebnis für Q3 2017
Nach der Telekom und United Internet (1&1) hat nun auch Vodafone seine Zahlen für das dritte Quartal 2017 veröffentlicht. Vor allem im Bereich Breitband konnte Vodafone Deutschland zulegen.
Der Gesamtumsatz von Vodafone Deutschland für die Bereiche Mobilfunk und Festnetz (inkl. DSL) lag bei 2,57 Mrd. Euro und wuchs damit um sehr gute 5,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Umsatztreiber war dabei vor allem das Geschäft mit Kabel-Breitbandanschlüssen. Die Akquisition von Kabel Deutschland scheint sich also auszuzahlen.
Bei Mobilfunkanschlüssen konnte Vodafone ebenfalls zulegen: 45,7 Mio. und 30,68 Mio. Kunden wurden gezählt, was einem Zuwachs von 5,8 Prozent beträgt. Die Anzahl der Festnetzkunden wuchs um etwa 100.000 auf 6,45 Mio, davon 3,47 Mio. per Kabel und 2,98 Mio. per klassischem Kupferkabel. Auch bei den Neukunden steht das Geschäft mit Kabel-Anschlüssen besser da (71.000 Neukunden) als bei den klassischen DSL-Anschlüssen (24.000 Neukunden).
Die Strategie bei der Vermarktung von besonders schnellen Kabel-Anschlüssen funktioniert bei Vodafone offenbar gut: 60 Prozent der Neukunden wollen Tarife mit 200 MBit/s oder mehr. Da diese teurer sind als langsamere DSL-Tarife tut das natürlich auch dem Umsatz gut: Dieser wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,1 Prozent.