Motorola Moto E 2 im Test
Motorola Moto E 2
Platz 676/877
UVP: 129,00 €
Online: 56,29 €
Datum: 04.05.2015
- Günstiger Preis
- Aktuelles Betriebssystem
- Schnelles Surfen via LTE
- Dunkles Display
- Kamera ohne Blitzlicht
- Wenig interner Speicher

Online: 56,29 €
- Wettbewerber
- Honor Holly
- Microsoft Lumia 640
Trotz des günstigen Preises von 129 Euro (UVP) kann das Motorola Moto E 2 via LTE im Internet surfen. Tariftipp.de hat den Nachfolger des Motorola Moto E getestet.
Das Motorola Moto E 2 läuft auf dem aktuellem Betriebssystem Android 5.0. Das Einsteiger-Smartphone kann via LTE im Internet surfen. Deshalb wird es zur Unterscheidung zum ersten Motorola Moto E auch Motorola Moto E 4G LTE genannt.
Das Display des Motorola Moto E 2 ist 4,5 Zoll groß. Die Außenabmessungen liegen bei 130 x 67 x 12 Millimetern. Der 2.390 Milli-Ampèrestunden starke Akku ist zwar fest verbaut. Dennoch muss man den Akkudeckel beim Motorola Moto E 2 abnehmen, um an die Steckplätze für SIM- und microSD-Karte zu gelangen.
Als Prozessor kommt beim Motorola Moto E 2 ein Qualcomm Snapdragon 410 zum Einsatz. Diese Quad-Core-CPU ist 1,2 Gigahertz (GHz) schnell und wird von einem Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher unterstützt. Der interne Speicher des Motorola Moto E 2 bietet eine Kapazität von acht GB.
Die Hauptkamera des Motorola Moto E 2 löst mit fünf Megapixeln auf, während die zweite Kamera auf der Frontseite VGA-Qualität bietet. Zudem verfügt das Motorola Moto E 2 über kein Blitzlicht.
Motorola Moto E 2: Telefonfunktion und Bedienung
Motorola Moto E 2: Ausführliches Testvideo des Motorola Moto E 2 mit Stärken, Schwächen, Benchmarks und Wettbewerbsvergleich.
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Die Verarbeitungsqualität des Motorola Moto E 2 hat leider leichte Schwächen. Um die Micro-SIM und microSD ins Motorola Moto E 2 einzulegen, muss man einen Plastikring vom restlichen Gehäuse entfernen, der leider etwas fragil erscheint. Leider rastet die Micro-SIM zudem nicht immer beim ersten Mal in den Slot ein.
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Das Display des Motorola Moto E 2 misst nur 4,5 Zoll, was natürlich zu recht handlichen Abmessungen von 129,9 x 66,8 x 12,3 Millimeter und einem Gewicht von akzeptablen 145 Gramm führt. Leider ist der Bildschirm wie schon beim Vorgänger extrem dunkel, so dass man die höchste Helligkeitsstufe einstellen muss, um es gut bedienen zu können. Die Auflösung von 960 x 540 Pixeln ist für diese Preisklasse hingegen normal und geht daher in Ordnung.
Ebenfalls schade ist, dass das Motorola Moto E 2 einen nur acht GB kleinen internen Speicher hat, von dem ein Teil schon mit vorinstallierten Apps belegt ist. Dementsprechend sorgt schon das Installieren von größeren Apps wie z.B. FIFA 15 für Speicherplatzmangel. Für Fotos, Videos und Songs sollte man auf jeden Fall eine maximal 32 GB große microSD-Karte dazukaufen.
Positiv ist hingegen das aktuelle Betriebssystem des Motorola Moto E 2. Kurz nach dem Marktstart läuft es auf Android 5.0.2 („Lollipop“). Da Android fast in Reinform installiert ist, sollten weitere Updates kein Problem sein. Vorinstalliert ist zudem die Migrate-App, mit der man das Profil seines alten Android-Smartphones oder iPhones auf das Motorola Moto E 2 übertragen kann.
Einen guten Eindruck hinterlässt auch der Quad-Core-Prozessor des Motorola Moto E 2. Der Qualcomm Snapdragon 410 ist mit 1,2 GHz getaktet und wird von einem GB RAM unterstützt. Im AnTuTu-Benchmark-Test kommt das Motorola Moto E 2 auf für diese Preisklasse ordentliche 22.142 Punkte.
Motorola Moto E 2: Internet und Navigation

In der Praxis muss man sich natürlich mit weniger zufrieden geben, aber die von Tariftipp.de gemessenen Werte sind aller Ehren wert. Im Freien schaffte das Motorola Moto E 2 immerhin 39,7 MBit/s im Download und 14,2 MBit/s im Upload. In geschlossenen Räumen erreichten wir 24,4 MBit/s im Dowload und fünf MBit/s im Upload.
Zum Navigieren ist beim Motorola Moto E 2 Google Maps vorinstalliert. Dieser serverbasierte Anwendung funktioniert sowohl in der Stadt als auch auf dem Land recht ordentlich und bietet sogar eine Stauerkennung in Echtzeit. Der GPS-Empfang des Motorola Moto E 2 geht ebenfalls in Ordnung.
Motorola Moto E 2: Foto und Video
Das Fotografieren war der große Minuspunkt des ersten Motorola Moto E. Auch das Motorola Moto E 2 bietet dementsprechend nur eine Fünf-Megapixel-Kamera, aber immerhin ist neben einem Autofokus auch HDR an Bord. Ein Blitzlicht, das Konkurrenten wie das Microsoft Lumia 640 oder Honor Holly bieten, fehlt hingegen.
Bei Tage kann das Motorola Moto E 2 natürlich keine Wunderfotos fabrizieren, aber die Ausstattung reicht doch zu guten Schnappschüssen:

Gleiches gilt für Innenaufnahmen des Motorola Moto E 2:

Wie weiter oben beschrieben muss das Motorola Moto E 2 leider ohne Blitzlicht auskommen. In absolut dunklen Räumen guckt man also in die sprichwörtliche Röhre:

Die zweite Kamera auf der Vorderseite des Motorola Moto E 2 löst nur mit VGA-Qualität und entsprechend grobkörnig auf:

Videos kann das Motorola Moto E 2 maximal in HD-Qualität drehen. Bei unserem Test fiel dabei das leicht rauschanfällige integrierte Mikrofon auf:
Motorola Moto E 2: MP3-Player und Akkulaufzeit

Obwohl also keine Kopfhörer beigelegt sind, bietet das Motorola Moto E 2 bei angedockten Headsets 3D-Klang. über Google Play Music kann man zudem auf einen Equalizer samt einiger Presets zurückgreifen.
Der Sound der internen Lautsprecher des Motorola Moto E 2 ist erstaunlich gut. Während die meisten Konkurrenten zum Scheppern neigen, kommt das Einsteiger-Smartphone ohne störende Vibrationen aus. Gegenüber Oberklassen-Smartphones fehlt es aber merklich an Klangtiefe.
Motorola Moto E 2: Fazit

Ein weiterer Pluspunkt des Einsteiger-Smartphones ist das aktuelle und fast reine Android-Betriebssystem. Die Erfahrung lehrt, dass Motorola-Smartphones relativ schnell und zuverlässig mit Updates versorgt werden.
Bei dem niedrigen Preis von lediglich 129 Euro (UVP) bleibt es nicht aus, dass das Motorola auch ein paar Schwächen hat. Neben der Verarbeitungsqualität fällt dabei vor allem das viel zu dunkle Display negativ auf.
Der mit acht GB sowieso schon nicht allzu üppige interne Speicher ist mit vorinstallierten Apps belegt, so dass die tatsächlich freie Speicherkapazität schnell an ihre Grenzen stößt, wenn der Nutzer selbst Anwendungen installiert. Der Kauf einer microSD-Karte ist also quasi Pflicht.
Ein zwiespältiges Bild bietet die Kamera des Motorola Moto E 2. Zwar ist die Fünf-Megapixel-Kamera deutlich besser ausgestattet als im ersten Motorola Moto E, doch ein Blitzlicht fehlt weiterhin. Leider hat Motorola seinem neuen Einsteiger-Smartphone keine Headsets beigelegt, aber der Sound der internen Lautsprecher geht für diese Klasse in Ordnung.