Ins Internet - Powerline
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Bei der Powerline-Technologie fließen die Daten nicht durch das gesamte Stromnetz, sondern es wird lediglich die sogenannte letzte Meile zum Verbraucher über das Stromkabel zurückgelegt. Von der Trafostation gehen dabei mehrere Stränge ab, die jeweils mehrere Kunden versorgen. In der Regel sind es drei bis sechs Leitungen, so kann eine Trafostation einige Hundert Haushalte versorgen. Theoretisch werden Geschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit/s erreicht. Da allerdings das Powerline-Netz von mehreren Nutzern in Anspruch genommen wird, liegt die tatsächliche Geschwindigkeit unter diesem Idealwert.
In der Praxis gibt es fast unüberwindbare Probleme mit der Datensicherheit, elektromagnetische Felder und der realen Bandbreite. So sind nur wenige Haushalte tatsächlich angeschlossen und diverse Unternehmen wie die BeWAG, E.ON, Nortel, RWE oder Siemens haben bereits ihre PowerLine-Projekte eingestellt. Gegen die Powerline-Technologie sprechen mehrere Faktoren. Zum einen die undurchsichtige Preisgestaltung, die nicht garantierte Geschwindigkeit mit einer schwankenden Bandbreite, die mangelhafte Flächendeckung dieser Technik und Tarifmodelle ohne Flatrate.
Ein erneutes Aufflammen der Powerline-Idee ist aktuell durch sogenannte Powerline-Adapter ausgebrochen. Powerline-Adapter stellen an sich kein Internet zur Verfügung sondern dienen der Verteilung des Internets (DSL, Kabel) über die Hauseigenen Steckdosen. Die Signale des vorhandenen Internetanschlusses können somit über das Stromnetz in den eigenen viuer Wänden verteilt werden.