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Die Registrierung der Domain



Die Registrierung der Domain

Der Domainname ist Ihre "Adresse" im Internet. Deshalb müssen Sie ihn beantragen und registrieren lassen, damit eine Verwechslung mit anderen Seiten ausgeschlossen wird. Die meisten Provider übernehmen den Antrag für Sie. Um Ihren Domainnamen und die dazugehörige Homepage im Internet zu finden, gibt man in der Befehlszeile eines Browsers (Internet Explorer, Firefox, usw.) den Domainnamen z.B. wie folgt ein: www.ihrName.de. Hierbei können Sie Ihren eigenen Domainnamen nach Wunschname und nationalen bzw. internationalen Domainendungen (.de/.eu/ .com/.net/.org/.info/.biz/.name/.at) auswählen.

Ein Domainname wird entweder direkt bei der zentralen Registrierungsstelle, der Denic, oder auch einfach bei Ihrem eigenen Provider beantragt. Die Denic eG ist die zentrale Registrierungsstelle für alle Domains, bei der alle Daten zentral zusammenlaufen, damit jede Domain nur einmal registriert wird. Falls Sie eine Domainbeantragung nicht über einen Webhosting-Anbieter abwickeln wollen, können Sie alternativ den eigenen Service der Denic nutzen. Hier kostet eine Domainregistrierung einschließlich der Pflege im ersten Jahr 116,00 Euro und jedes weitere Jahr 58,00 Euro. Unabhängig davon, für welchen Provider Sie sich entscheiden, die Domainregistrierung erfolgt immer über die Denic. Daher haben Sie neben dem Vertrag mit Ihrem Anbieter auch ein Vertragsverhältnis mit der zentralen Registrierungsstelle.

Bei den meisten Webhosting-Anbietern ist mindestens eine eigene Domain im Angebot eines Komplett-Paketes integriert. Je nach Paket oder Angebot erhöht sich die Anzahl. Sollte keine enthalten sein, müssen Sie mit weiteren Kosten von 0,99 Euro bis zu 3,00 Euro pro Domain rechnen. Sie sollten darauf achten, dass Sie bzw. Ihr Unternehmen sowohl als Domaininhaber als auch als administrativer Ansprechpartner geführt werden. Sollte sich der Anbieter sich selbst als Domaininhaber eingetragen haben, kann es im Falle einer Kündigung Probleme mit dem Wechsel zum neuen Anbieter geben. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass die Webseite für eine längere Zeit nicht erreichbar ist.

Post in den eigenen E-Mail Postfächern

Ein E-Mail-Postfach für die Homepage ist auf jeden Fall vorhanden. Für einen Verein kann es wichtig sein, dass genügend E-Mail-Postfächer im Angebot enthalten sind, z.B. für die einzelnen Vorstandsmitglieder oder verschiedene Themen. Auch E-Mail-Weiterleitungen sind ein nützliches Instrument. So können abstrakte Adressen wie kontakt@xyz.de oder mitteilung@xyz.de an die entsprechenden Empfänger weitergeleitet werden.

Einbindung dynamischer Inhalte

Viele Präsentationen auf Homepages im Internet zeigen lediglich eine kurze Darstellung der Person mit Kontaktdaten, Lebenslauf und Hobbys. Ihre Homepage kann jedoch mehr bieten, wenn Sie sich zum Beispiel bei einer Bewerbung damit präsentieren wollen. Hierfür benötigen Sie so genannte Scripte/Datenbankanbindungen, um die Programme auf dem Webserver ausführen zu können.

Die meisten Anbieter unterstützen bereits standardmäßig das leistungsfähige, aber schwer programmierbare Perl und PHP. Auf NT-Rechnern bieten sich SSI und ASP (Visual Basic) und für Sonderoptionen Videostreaming und SSL an. Mittlerweile gibt es verschiedene Programme für die Webseitengestaltung, so genannte "Content Management Systems", mit denen auch komplexere Inhalte übersichtlich und ansprechned dargestellt werden können.