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Akkupflege
Akkupflege
Der Akku ist sozusagen das Herzstück Ihres Mobiltelefons. Ein Blick in die "Trickkiste" lohnt, um die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Batterie zu verlängern.
Der Energieverbrauch des Telefons kann einfach dadurch verringert werden, dass das Handy nicht permanent ein- und ausgeschaltet wird. Auch blinkende Anzeigen im Display (z.B. bei überfülltem Mitteilungseingang) und die eingeschaltete Display-Beleuchtung zehrt an den Energiereserven. Lagern Sie das Gerät auch nicht in unmittelbarer Nähe von Computern, Monitoren und Metallplatten. Dabei wird unnötig viel Energie frei.
Wer sein Handy für längere Zeit in die Schublade verbannen möchte, sollte ebenfalls entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen. Laden Sie den Akku vor der Einlagerung vollständig auf und entfernen Sie ihn dann vom Handy. Achten Sie darauf, dass die Metallkontakte des Akkus nicht mit metallischen Gegenständen in Berührung kommen - ein Kurzschluss könnte zum Tiefentladen führen.
Nach spätestens 12 Monaten muss der Akku erneut geladen werden, da sich der Energiespeicher während der Ruhephase selbst entlädt. Innerhalb von 3 Monaten gehen, je nach Temperatur, bis zu 80 Prozent der Reserven verloren. Bei hohen Temperaturen geht die Entladung entsprechend schneller. Die idealen Temperaturen für ein nicht benutztes Handy liegen zwischen 15 °C und 30 °C. Vermeiden Sie deswegen große Temperaturschwankungen - sie sind generell schädlich für Handyakkus.
Nach spätestens 12 Monaten muss der Akku erneut geladen werden, da sich der Energiespeicher während der Ruhephase selbst entlädt. Innerhalb von 3 Monaten gehen, je nach Temperatur, bis zu 80 Prozent der Reserven verloren. Bei hohen Temperaturen geht die Entladung entsprechend schneller. Die idealen Temperaturen für ein nicht benutztes Handy liegen zwischen 15 °C und 30 °C. Vermeiden Sie deswegen große Temperaturschwankungen - sie sind generell schädlich für Handyakkus.
Auch für das Aufladen der Batterie gibt es einige wichtige Regeln.
Besondere Achtung ist geboten, wenn der neue Akku zum ersten Mal aufgeladen wird. Dieser Vorgang sollte möglichst nicht unterbrochen werden. Danach sollte der Akku in regelmäßigen Abständen vollständig entleert werden, am besten unter Belastung, also beispielsweise beim Telefonieren. Wenn Sie die Kapazität steigern und ihren Akku "trainieren" wollen, wiederholen Sie diesen Prozess mehrmals hintereinander. Aber Vorsicht: Den Akku nicht zu lange am Ladegerät lassen.
Besondere Achtung ist geboten, wenn der neue Akku zum ersten Mal aufgeladen wird. Dieser Vorgang sollte möglichst nicht unterbrochen werden. Danach sollte der Akku in regelmäßigen Abständen vollständig entleert werden, am besten unter Belastung, also beispielsweise beim Telefonieren. Wenn Sie die Kapazität steigern und ihren Akku "trainieren" wollen, wiederholen Sie diesen Prozess mehrmals hintereinander. Aber Vorsicht: Den Akku nicht zu lange am Ladegerät lassen.
Memory Effect
Der Ladevorgang sollte generell erst dann abgebrochen werden, wenn der Akku vollständig gefüllt ist - ansonsten kann der so genannte Memory Effect dafür sorgen, dass das Gerät mit der Zeit an Kapazität verliert. Der Memory Effect tritt ausschließlich bei NiCd-Akkus auf. Dabei merkt sich das Gerät die Größe der genutzten Kapazität, wenn die Batterie vor ihrer vollständigen Entleerung ans Netz gelegt wird. Für den nächsten Zyklus veranschlagt der Akku die in seinem "Gedächtnis" gespeicherte, verringerte Lademenge. Dadurch werden mit jedem Ladevorgang die Bereitschafts- und Sprechzeiten gesenkt. Durch verfrühtes Aufladen tritt bei NiMH-Akkus ein ähnliches Phänomen auf - der so genannte Lazy Battery Effect. Das richtige Aufladen ist also besonders bei diesen beiden Akku-Typen wichtig.
Li-Ion- und LiPo-Akkus sind im Gegensatz dazu wesentlich unempfindlicher. Sie können zu jeder Zeit aufgeladen werden und enthalten einen Schutz gegen Überladung. Trotzdem sollte man diese Typen nicht länger als eine Woche am Netzteil lassen. NiMH-Akkus können insgesamt 400 bis 700 Mal, NiCd-Akkus rund 500 bis 1000 Mal und Li-Ion-Akkus bis zu 1000 Mal aufgeladen werden
Grundsätzlich gilt also: Je seltener ein Akku aufgeladen wird, desto länger ist seine Lebensdauer. Wer sich die Überraschung eines unverhofft leeren Handyakkus ersparen möchte, kann sich mit so genannten Entladegeräten behelfen.
Li-Ion- und LiPo-Akkus sind im Gegensatz dazu wesentlich unempfindlicher. Sie können zu jeder Zeit aufgeladen werden und enthalten einen Schutz gegen Überladung. Trotzdem sollte man diese Typen nicht länger als eine Woche am Netzteil lassen. NiMH-Akkus können insgesamt 400 bis 700 Mal, NiCd-Akkus rund 500 bis 1000 Mal und Li-Ion-Akkus bis zu 1000 Mal aufgeladen werden
Grundsätzlich gilt also: Je seltener ein Akku aufgeladen wird, desto länger ist seine Lebensdauer. Wer sich die Überraschung eines unverhofft leeren Handyakkus ersparen möchte, kann sich mit so genannten Entladegeräten behelfen.