Seite bewerten:
100%
0%

Überblick der Karten


CompactFlash-Card
Dieser Kartentyp wurde Anfang der neunziger Jahre von der Firma Sandisk eingeführt. Die CF-Card ist jedoch nicht nur eine der ältesten, sondern auch eine der sperrigsten Karten. Doch die Größe hat auch Vorteile. So passt in die Karte der größte Speicher und außerdem konnte der Controller zur Steuerung des Datentransfers mit im Metallgehäuse untergebracht werden.

Dieser Kartentyp findet hauptsächlich in Kameras und PDAs Verwendung und erfreut sich immer noch großer Beliebheit. Dies verdankt sie vor allem ihrer Unanfälligkeit gegenüber physischer Gewalt sowie Umwelteinflüssen. CF-Cards sind als Typ I mit den Abmessungen 43x36x3,3 mm oder Typ II mit 43x36x5 mm erhältlich. Im Typ II können nicht nur Flash-Memory-ICs sondern auch mini-Festplatten untergebracht sein.

SmartMedia-Card
Die SmartMedia-Card (SSFDC-Card) ist inzwischen fast komplett vom Markt verschwunden. Im Gegensatz zur CF-Card besitzt sie keinen eigenen Controller. Ihr Hauptmerkmal ist die offen liegende Kontaktfläche mit den charakteristischen Wellenlinien. Dementsprechend ist sie auch besonders anfällig für Datenverlust durch Schmutz oder statische Aufladung. Im Vergleich zur CF-Card ist sie jedoch wesentlich kostengünstiger zu produzieren.

Auch bei den SmartMedia gibt es zwei Varianten, die sich nur in der benötigten Betriebsspannung unterscheiden. Die ältere Version arbeitet mit 5V, während die neue Version nur noch 3,3 Volt benötigt. Da beide dieselben Maße von 45x37x0,76 mm besitzen, erkennt man die ältere 5V-Variante nur an der schrägen oberen Ecke.

MultiMedia-Card
Ursprünglich wurde die MultiMedia-Card für den Einsatz in Mobiltelefonen entwickelt. Die Miniaturisierung der Handymodelle führte dazu, dass die MultiMedia-Card aufgrund ihrer Maße von 24x32x1,4 mm und einem Gewicht von 1,5 g nicht mehr den Ansprüchen genügt. Daher findet sie vor allem in Digital-Kameras und MP3-Playern Einsatz.

Derzeit werden die RS-MMC-Karten (Reduced Size MMC), für den mobilen Einsatz bevorzugt. Die RS Variante ist gerade einmal halb so groß wie die MMC-Karte. Mittels Adapter können RS-MMC-Karten im Normalfall auf das Standardformat gebracht werden. Hierbei ist zu beachten, dass für den Betrieb in einem Handy eine RS-MMC Dual Voltage Karte benötigt wird, da die "normalen" RS-MMC-Karten unter Umständen nicht korrekt in Handys arbeiten.
Die MM-Card wird durch ein Plastikgehäuse geschützt. Im Vergleich zur CompactFlash-Card ist sie jedoch nicht sicher, da sie sich zum einen relativ leicht knicken lässt und zum anderen über freiliegende Kontakte verfügt.