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eSIM: Was bringt der Nachfolger der SIM-Karte?


eSIMDas Jahr 2016 könnte das Ende der herkömmlichen SIM-Karten einläuten. Bis spätestens 2017 soll sich stattdessen die sogenannte eSIM durchsetzen. Tariftipp.de erläutert, was die eSIM dem Verbraucher bringt.

So prognostiziert es zumindest die Deutsche Telekom, die zusammen mit anderen Mobilfunk-Providern und Smartphone-Herstellern wie Apple und Samsung über die Einführung der eSIM verhandelt. Unter dem Dach des internationalen Industrieverbands GSMA  sollen im Jahr 2016 die genauen Spezifikation des neuen eSIM-Standards festgelegt werden

Was ist eine eSIM?

Die eSIM ist keine SIM-Karte im herkömmlichen Sinne, sondern ein Chip. Mit vollem Namen heißt die eSIM „embedded SIM", d.h. sie ist in künftige Smartphone-Modelle fest eingebettet.

Wo wird die eSIM eingesetzt?

Bis dato ist es üblich, SIM-Karten hauptsächlich in Smartphones und Tablets einzusetzen. Darüber hinaus finden sich spezielle SIM-Karten in Geräten wie z.B. fest eingebauten Auto-Navigationssystemen und vereinzelt in Maschinen.

Die eSIM soll hingegen in einer Vielzahl von vernetzbaren Geräten eingebaut sein, so z.B. in Fitness-Armbändern, Smartwatches, Kameras, Spielzeug und Kleidung. Die Telekom geht davon aus, dass die Einführung der eSIM das Internet der Dinge, also die Vernetzung zahlreicher Geräte, beschleunigen wird, was wiederum zu einer vernetzten Wirtschaft, der sogenannten Industrie 4.0 führt.

Was bringt die eSIM dem Verbraucher?

Die Idee der eSIM bringt dem Verbraucher bei der klassischen Anwendung in Smartphones und Tablets Vor- und Nachteile. So soll es nach dem Kauf möglich sein, ein Smartphone oder Tablet ohne großen Aufwand zu einem bestehenden Mobilfunkvertrag dazuzuschalten. Dazu muss man einen Strich-Code auf der Verpackung des Gerätes einscannen, um das Smartphone oder Tablet und mit den bereits eingebundenen Geräten des Nutzers zu vernetzen.

Zum anderen kann man mit der eSIM schneller als bisher seinen Mobilfunk-Provider wechseln und die bisher üblichen Dual-SIM-Geräte könnten der Vergangenheit angehören. Mit der eSIM sollen Verbraucher technisch dazu in der Lage sein, mehrere Profile auf einer eSIM abzuspeichern und zwischen diesen flexibel hin- und herzuwechseln. Dies würde z.B. die Nutzung von Roaming im Ausland erleichtern.

Doch die Einführung der eSIM kann dem Verbraucher auch Nachteile bescheren. So könnte das früher verbreitete SIM- oder Net-Lock eine unvermutete Renaissance erleben, wenn z.B. Apple seine teuren iPhones nur für die Freischaltung mit bestimmten Mobilfunk-Providern und sogar bestimmten Tarifen zulässt.

Bis wann wird sich die eSIM durchsetzen?

Die herkömmliche SIM-Karte wird nicht von heute auf morgen aussterben. Die Umstellung wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Nach Berechnung der Telekom soll es aber in zehn Jahren keine herkömmlichen SIM-Karten mehr geben.


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