Eset: Hacker starten immer mehr Angriffe auf Smartphones und Autos
Die Anzahl der Hacker-Angriffe auf Smartphones und Autos nimmt immer weiter zu. Das ist das Ergebnis der Trend-Analyse, die der Sicherheitsspezialist Eset auf dem CeBIT Preview 2016 in Hamburg vorgestellt hat.
Dabei spielt die sogenannte Ransomware laut Eset eine immer wichtigere Rolle. Im Prinzip werden dabei Daten von Kriminellen gestohlen, mit Programmen wie Crytolocker verschlüsselt und erst gegen Zahlung eines Lösegelds wieder freigegeben. Häufig können auch nicht Entschlüsselungs-Tools namhafter Hersteller helfen.
Vor allem Unternehmen sind natürlich Ziel solcher Angriffe. Pro Daten-Enführung kassieren die Kriminellen laut Eset 200 bis 300 US-Dollar. In einigen Fällen wurden aber auch schon bis zu 1.000 US-Dollar gezahlt.
Eset: Gefahr durch Ransomware
Neben der Ransomware ist laut Eset der erste kabellos Hacker-Angriff auf einen Jeep Cherokee einer der wichtigsten Trends im Jahr 2015 gewesen. Das Auto wurde dabei komplett lahmgelegt. Meist müssen nach Hacks nur Updates auf die Blackbox des Autos aufgespielt werden. Trotzdem stellt dies für die Hersteller einen großen Aufwand dar, da eine Rückrufaktion notwendig ist.
Teils erreichen die Hacker-Angriffe laut Eset noch größere Dimensionen. In der Ukraine wurde im Mai 2015 das gesamte Stromnetz einer Provinz lahmgelegt. In den USA wurde der Ernstfall geprobt, als das Ampelsystem einer kalifornischen Kleinstadt gehackt wurde.