Überschuldung: Wie vermeide ich sie, wer hilft mir?
Viele Haushalte nutzen die Möglichkeit, neue Anschaffungen „auf Pump“ zu finanzieren. Egal ob es um eine Waschmaschine, eine kurzfristige Urlaubsreise oder ein Handy geht, fast alles kann man kaufen, ohne es sofort bezahlen müssen. Das ist zwar sehr bequem, kann aber schwerwiegende Konsequenzen haben, wenn man den Überblick verliert - und die Überschuldung droht.
Als überschuldet gilt jemand, dessen monatliches Einkommen trotz Reduzierung seines Lebensstandards nicht mehr ausreicht, um seine Lebenshaltungskosten, fällige Rate und Rechnungen zu begleichen. Die monatlichen Einnahmen reichen dann nicht einfach mehr aus, um die monatlichen Ausgaben auszugleichen.
Die häufigsten Ursachen für Überschuldung sind Arbeitslosigkeit oder anderweitige Einkommensverluste, die Trennung vom Partner, falsches Konsumverhalten, gescheiterte Existenzgründungen, Krankheit und gescheiterte Bauvorhaben. Auch wenn man sich nicht gegen jeden Schicksalsschlag zu hundert Prozent absichern kann, gibt es Möglichkeiten, die finanziellen Konsequenzen der oben genannten Ereignisse zumindest abzufedern.
Es gibt immer einen Ausweg aus der Überschuldung. Das wichtigste ist, handlungsfähig zu bleiben und mit der Situation offen und konsequent umzugehen. Welche Maßnahmen Sie treffen können, um Überschuldung zu vermeiden und wer Ihnen hilft, wenn es trotzdem zur Überschuldung kommt, lesen Sie im zweiten Teil des Artikels.