Private Rentenversicherung: Nur gut jede zweite Frau sorgt vor
Die Furcht vor Armut gehört mittlerweile zu den größten Ängsten der Bundesbürger, wenn sie an ihr Leben im Alter denken. Kein Wunder: Haben sie an gesetzlicher Rentenversicherung ohne jedwede private Rentenversicherung doch nicht mal die Hälfte ihres letzten Nettoeinkommens zu erwarten. Dennoch besitzen viele Deutsche nach wie vor keine private Rentenversicherung.
Eine private Rentenversicherung ist aber notwendig, um Altersarmut auf jeden Fall aus dem Weg zu gehen. Vor allem Frauen beschäftigen sich zu wenig mit der privaten Rentenversicherung. Mehr als 40 Prozent von ihnen haben sich überhaupt noch nicht um eine private Rentenversicherung für den Ruhestand gekümmert. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung nach der privaten Rentenversicherung unter 1.002 Deutschen durch das IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Versicherung Hannoverschen Leben.
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Private Rentenversicherung: Männer sorgen häufiger vor
Bei den Männern sieht es dagegen in Sachen privater Rentenversicherung schon etwas besser aus. Knapp drei Viertel gaben an, die staatliche Rentenversicherung bereits durch eine private Rentenversicherung zu ergänzen Diese geschlechterspezifischen Unterschiede im Umgang mit der privaten Rentenversicherung bekommen eine zusätzliche Dramatik durch die Tatsache, dass sich die Höhe der gesetzlichen Rentenversicherung bei Männern und Frauen immer noch stark unterscheidet. So bekommt nach den jüngsten Zahlen der Deutschen Rentenversicherung eine Frau in Westdeutschland ohne private Rentenversicherung durchschnittlich 473 Euro Altersrente, Männer ohne private Rentenversicherung hingegen 970 Euro - also mehr als das Doppelte. In Ostdeutschland fällt das Verhältnis ohne private Rentenversicherung hingegen mit 676 Euro zu 1.044 Euro dabei deutlich besser aus.